Wichtige Kundeninformationen

 


Polyamid

ist ein mittelschwerer technischer Allroundthermoplast. Polyamid hat eine relativ hohe Wasseraufnahme, die je nach Polyamidtyp und Anwendung werksseitig duch Konditionnieren der Fomteile dem Umgebungsklima angepasst wird. Erst dann weist normales Polyamid seine gute Zähigkeit, sehr gute Kerbschlagzähigkeit und gute spannungsrissbeständigkeit auf, die in vielen Fällen schon bei der Montage der Artikel gegeben sein muss.

Wegen der Wassereinlagerung dürfen Polyamidteile nicht im gefrorenen Zustand montiert werden. Wir empfehlen die Teile dann handwarm aufzuwärmen.

Witterungs- und Alterungsbeständigkeit:

Polyamid ist ausreichend alterungs- und witterungsbeständig. Bei Außenanwendung kann bei geziehlter Einfärbung die Beständigkeit erhöht werden.

Polyamid beginnt, sich oberhalb von 300 Grad Celsius zu zersetzen. Eine Entzündung erfolgt ab ca. 450-500Grad Celsius. Dabei brennt es schwach mit deutlichem Geruch nach verbranntem Horn und tropft knisternd ab, zieht Fäden und verlöscht zumeist nach kurzer Zeit.

Polyäthylen (PE)

ist ein sehr leichter Werkstoff, in normaler Einstellung wie die meisten Polyolefine wasserabeisend. PE ist sehr zäh.  Gegen Bestahlung im sichtbaren Bereich ist PE ausreichend beständig. Die Zugabe von geeigneten UV-Stabilisatoren kann die Außenanwendbarkeit von PE-Formteilen mit beliebigen Einfärbungen auf Jahrzehnte ausreichend stabilisieren.

Die Dauergebrauchstemperatur von PE ohne mech. Beanspruchung liegt bei ca. -50 bis 80Grad Celsius. Eine Entzündung erfolgt ab ca. 340Grad Celsius PE brennt auch außerhalb der Flamme schwach leuchtend mit starkem Wachsgeruch und tropft brennend ab.

PVC (weich)

Weich-PVC ist ein relativ schwerer Kunststoff. Abhängig vom verwendeten Wichmacher gibt es weichgummiartige Mischungen bis hartgummiartige Mischungen. Der Rohstoff PVC ist beständig gegen Benzin, Öl, verdünnte Laugen und Säuren, sowie Salzlösungen aller Art. PVC ist nicht beständig gegen organische Lösungsmittel wie Alkohole, Ether, Ketone, aromatische Kohlenwasserstoffe, Chlorkohlenwasserstoffe, starke Laugen und Säuren.

Die Licht-, Witterungs- und Alterungsbeständigkeit von Weich-PVC ist gut und kann durch eine geeignete Einfärbung weiter verbessert werden. Eine Schwarzeinfärbung mit Ruß ergibt eine ausgezeichnete UV-Beständigkeit und senkt die Wämrealterungsbeständigkeit.

Die Dauergebrauchstemperatur von Weich-PVC ohne mech. Beanspruchung liegt bei -25 bis max. 80 Grad Celsius in Anhängigkeit von der Formteilwandstärke und des Weichmacheranteils

Farben:

Die Artikel werden grundsätzlich ähnlich der RAL-Farbtöne gefertigt. Die Farbgebung ist oberflächenabhängig.

Prokuktdarstellungen:

Bitte beachten Sie, das Produktabbildungen immer nur beispielhaft für eine Artikelgruppe sein können. Einzelne Abweichungen im Erscheinungsbild können vorkommen und  konstruktionsbedingt nicht zu vermeiden.

Witteruns- und UV-Beständigkeit

Die hier enthaltenen Kunststoffteile sind aus Standardkunststoffen gefertigt. Sie sind nicht unbegrenzt Witterungs- und UV-beständig. Sie unterliegen in unterschiedlicher Intensität einem natülichen Alterungsprozess, der durch UV-Licht-Einwirkung (Sonnenlicht) deutlich verstärkt wird.

Wir bedanken uns für Ihr Interesse, bei Fragen wenden Sie sich bitte gerne an uns. Danke

 

Aluminium

 

Beim Aluminiumguss wird Aluminium, das in verschiedenen Vorlegierungen angeliefert wird, eingeschmolzen. Anschließend lassen sich durch die Zugabe verschiedener Legierungselemente, die in das flüssige Aluminium eingebracht werden, gezielt die Eigenschaften der Schmelze beeinflussen. Diese Eigenschaften sind Härte, Vibrationsabsorbtion, Zähigkeit und für die Bearbeitung: gute Spanbarkeit bei Fräsen. Als Legierungszusätze für Motorengehäuse und Getriebegehäuse kommen die Elemente: Kupfer, Silicium, Magnesium u. a. in Frage.

 

Kokillengiessverfahren

 

Das Kokillengießverfahren ist ein Gießverfahren, bei dem das flüssige Metall von oben in eine Dauerform, die Kokille, gegossen wird und diese allein aufgrund der Schwerkraft ausfüllt. Wichtig für die Qualität des Gusses ist die optimale Form der Kokillen. Es muss darauf geachtet werden, dass das flüssige Metall ausreichend schnell überall hinfließen kann, bevor die Erstarrung einsetzt. Auch müssen alle Bereiche des Gussteiles möglichst gleichmäßig abkühlen, sodass die Bildung von Lunkern verhindert wird. Um Hohlräume bzw. komplexe Konturen abzubilden sind sogenannte Kerne erforderlich, welche vor dem Eingießen des Metalls an der entsprechenden Stelle in der Kokille fixiert werden. Nach dem Abkühlen wird das Gussteil entformt und die eventuell eingesetzten Kerne (meist aus Formstoff) zum Beispiel durch eine Rüttelvorrichtung wieder aus dem Gussteil entfernt. Es können mit einer Form bis zu 100.000 Abgüsse getätigt werden.

Das Giessen ist eine der ältesten und bekanntesten Methoden der Metallverarbeitung und dem Einsatz von Aluminium-Guss sind kaum Grenzen gesetzt. Druckguss-Formen werden aus legiertem Warmarbeitsstahl hergestellt. Für Kokillen- und Niederdruckguss-Formen wird Grauguss verwendet.

Vielen Dank für Ihr Interesse, bei weiteren Fragen sind wir gerne für Sie da.